Vereinsgeschichte

Manche Wege beginnen mit einem Verlust.

Der Grundstein für unseren Verein wurde im Sommer 2016 gelegt. Unser Sohn wurde still geboren. Er war noch zu klein, um auf dieser Welt überleben zu können. Mit einem Moment veränderte sich alles. Es folgte eine Zeit voller Trauer, Fragen und Sprachlosigkeit. Auch in den Jahren danach mussten wir weitere Verluste erleben. Zwei weitere Babys gingen in der 11. und 13. Schwangerschaftswoche zu den Sternen. In dieser Zeit wurde spürbar, wie wichtig Verständnis, Begleitung und ehrliche Unterstützung sind. Nicht nur medizinisch – sondern menschlich. Als wir im Frühling 2019 unser Regenbogenkind in die Arme schließen durften, wuchs gleichzeitig ein Wunsch immer stärker: Ein Angebot für Sternenkinderfamilien in unserer Region zu schaffen. Einen Ort, der verbindet. Einen Ort, an dem Trauer Raum haben darf. Durch meinen Beruf als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, viele Gespräche, intensive Recherche und die Begegnung mit wunderbaren Menschen entstand Schritt für Schritt eine Idee. Gemeinsam mit dem Hebammenzentrum Oberpinzgau entstand eine enge Zusammenarbeit. Aus dieser Verbindung entwickelte sich schließlich unser Verein. 2022 wurde „verbunden“ als gemeinnütziger Verein gegründet. Heute sind wir ein Team aus Menschen mit unterschiedlichen Geschichten, Erfahrungen und Fähigkeiten – verbunden durch das Wissen, wie tief der Verlust eines Kindes das Leben verändert.

Wir hören zu.

Wir begleiten.

Wir vernetzen.

Wir informieren.

Wir sind da, wenn Begleitung gewünscht ist.

Wir sind Menschen, die diesen Weg kennen.